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Lexikon bei musik-dvd.de
 
 
1 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V Y Z
Sie sieht aus wie eine CD, kann aber viel mehr. Die Rede ist von der DVD (einer Abkürzung für Digital Versatile Disc). Dieser Datenträger kann wie eine CD Inhalte in digitaler Form speichern. Aber was bedeutet das genau?
16:9
Die Bezeichnung 16:9 gibt das Bildformat, d.h. die Verhältnisse (Breite : Höhe) eines Fernsehers an. Das im Vergleich zum bisher üblichen 4:3 Format breite Bild ist dem menschlichen Sichtfeld besser angepasst und es werden viele Kinofilme in diesem Breitbildformat gedreht. 16:9-Bildschirme können diese Filme ohne schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand darstellen. Mittlerweile werden auch die meisten Filme auf DVD für 16:9 Geräte optimiert und anamorph gespeichert. Das unverzerrte Bild des normalen TV-Programmes fällt dagegen auf einem 16:9 Bildschirm deutlich kleiner aus.
4:3
Die Bezeichnung 4:3 gibt das Bildformat, d.h. die Verhältnisse (Breite : Höhe) eines heute üblichen Fernsehers an. Es ist ein Vollbild-Format, das für herkömmliche nicht-anamorphe Filme gedacht ist. Viele DVD`s und Filme, die für das Breitbandformat 16:9 optimiert wurden, werden deshalb auf 4:3-Bildschirmen langgezogen widergegeben.
6.1
6.1 ist eine der verschiedenen Möglichkeiten eines surround-Klangsystems. Sie arbeitet mit 6 Fullrange-Kanälen - einem Center-, zwei Frontlautsprechern, (Links & rechts) drei Surroundlautsprechern (Links, Mitte & rechts) und einem Tieftonkanal (Subwoofer). Dieses System hat gegenüber dem 5.1 System gewisse Vorteile, was die klare räumliche Wiedergabe von Tönen in den hinteren Reihen eines Kinos betrifft. Der Einsatz im Home Cinema-Bereich ist jedoch nicht wirklich sinnvoll, da nur eine minimale Klangverbesserung zu hören ist. Dieses System wird beispielsweise von DTS und Dolby digital EXT verwendet.
Abspann
Titel am Ende eines Filmes, auch Nachspan oder Endtitel genannt.
Abtaster
Gerät, mit dem Schmalfilme, Kinofilme oder Dias auf Videobänder aufgezeichnet werden.
ACC
Abkürzung für "Automatic Color Controll" (Automatische Farbkontrolle). Durch eine elektronische Schaltung wird bei Monitoren und Fernsehbildschirmen die Farbe optimiert.

Additive Farbmischung
Überlagerung von Lichtfarben. Farbiges Licht (Rot, Grün, Blau) wird gemischt.
100 % aller Farben ergibt weiß.
0 % aller Farben ergibt schwarz.
100 % rot, 100 % grün, 0 % blau ergibt
z. B. gelb.
100 % rot, 0 % grün, 100 % blau ergibt
z. B. lila.
50 % aller Farben ergibt grau.
Werden als kleine Leuchtstoffpunkte auf Bildschirmen und Fernsehschirmen ausgegeben, diese Punkte ergeben das farbige Bild.

Amorphe VideoKöpfe
Videoköpfe mit besonders guten elektrischen Eigenschaften, verbessern in S-VHS-Recordern die Auflösung und das Rauschverhalten.
Animation
Zeichen- und Trickfilme, bewegte Grafiken oder Abbildungen werden als Animation bezeichnet. Einzelne Bilder, jedes voneinander etwas abweichend, werden erstellt. Beim Abspielen entsteht der Eindruck einer Bewegung. Durch Animationssoftware lassen sich am Computer heute um einiges leichter und zeitsparender Filme erzeugen. Auch 3D-Animationen sind möglich, verlangen aber hohe Rechnerleistungen.
Anti-alising
Kantenglättung. Der Treppcheneffekt bei den einzelnen Pixeln wird gemildert. Gerade bei diagonalen Linien und Schriften (Titeln) ist darauf zu achten, dass, soweit im Programm vorhanden, anti-alising eingeschaltet ist.
Durch rechnerisches Verfahren werden an den Kanten Farbverläufe eingefügt.
Nachteil: Die Objekte verlieren die Randschärfe.
Asynchron
Zeitliches auseinanderlaufen von Bild und Ton.
Audio-Dub
auch Audio Dubbing genannt. Wird zur Nachvertonung verwendet. Nachträgliches Kopieren von Tonaufzeichnungen auf eine Audiospur. Camcorder oder Videorecorder muss dafür ausgerüstet sein. Bei analoger Aufzeichnung wird der O-Ton gelöscht, bei DV kann die Nachvertonung auf eine Extra-Tonspur gelegt werden, wenn der O-Ton mit 12-Bit aufgenommen worden ist.
Auflösung
Unter Auflösung versteht man die Anzahl der waagrechten und senkrechten Bildpunkte (Leuchtpunkte oder Pixel) am Fernseher oder Bildschirm.
Je höher die Auflösung, desto schärfer und detailreicher wird das Bild.
Die europäische Fernsehnorm (CCIR) setze die Zeilenzahl (vertikale Auflösung) auf 625 fest, wobei 574 sichtbar sind.
Die horizontale Auflösung wurde auf 833 Bildpunkte (Linien) pro Zeile festgelegt, wobei 764 Punkte sichtbar sind.
Das ist die maximale Anzahl der Bildpunkte, die ein gutes Fernsehgerät anzeigen kann, wird aber noch nicht voll genutzt.
VHS und Video8 zeigt zwischen 170 und 250 Linien (horizontale Bildpunkte), mit SVHS und Hi8 lassen sich 400 Linien anzeigen, DV zeigt sogar 500 Linien an, mehr als unsere Fernsehanstalten. Trotzdem ist dieses Bild schärfer, da professionelle Geräte höhere Kantenschärfe und Farbtreue haben.

AV-Ausgang/Eingang
Anschluß an Viderecorder, Camcorder und Fernseher, um Video und Audio zu übertragen.
Meistens DIN AV oder Scartbuchse.

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Bild-in-Bild-Technik
Bild-in-Bild-Technik, im englischen PiP (picture in picture) genannt, kann gleichzeitig mehrere Fernsehprogramme als verkleinertes Bild im Hauptbild wiedergeben. Bei manchen Videorecordern und Schnittgeräten kann zweite Bild zur Kontrolle beim Schneiden hilfreich sein.
Bit
Ist die kleinste Einheit, die ein Computer verarbeiten kann. Ein Bit kann die Werte 0 oder 1 annehmen, aus denen sich alle digitalen Daten zusammensetzen.
Blue-Box
Mit diesem Verfahren können Hintergründe in ein bestehendes Videobild eingestanzt werden. Zum Beispiel wenn Superman durch die Luft fliegt.
Booklet
Das Heftchen, das in eine CD oder DVD eingesteckt ist.

Byte
1 Byte sind 8 Bit, stellen ein Zeichen dar.
1 Kilobyte (KB) = 1.024 Byte
1 Megabyte (MB) = 1.024 KB
1 Gigabyte (GB) = 1.024 MB

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C

Compact Disc und DVD-Systeme im Vergleich

DVD einseitig
4,7 Gigabytes
Audio 570 Min.
Video 135 Min.
1 layer
Audio 9:30 Stunden
Video 2:35 Stunden

DVD zweiseitig
17 Gigabytes
Audio 2100 Min.
Video 540 Min
2 layer
Audio 35 Stunden
Video 8 Stunden

Centerspeaker
Der Centerspeaker ist einer der Lautsprecher, der in surround-Systemen zum Einsatz kommt. Er wird mittig positioniert und zwar in jedem Fall vorn und, im Falle des 6.1 Systems, zusätzlich auch hinten im Raum. Er gibt die Töne von vorn bzw. hinten wieder und wird über einen Fullrange-Kanal angesteuert. Er arbeitet im Frequenzbereich zwischen 20 Hz und 20 kHz, wobei die Möglichkeit besteht, die Bandbreite im Bassbereich einzuschränken und auf den Subwoofer umzuleiten. Die Dynamik des Systems kann dadurch erhöht werden.


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digital
Alles, was man mit Ziffern anzeigen und/oder zählen kann und eine eindeutige Größe hat, ist digital. Computer arbeiten digital: Sie arbeiten mit einer Folge von Einsen und Nullen bzw. JA- und NEIN-Signalen. Digitale Werte treten nur in fester Schrittfolge auf, während im Gegensatz dazu analoge Werte stufenlos darstellbar sind.

Dolby Digital Surround
Dolby digital ist das derzeit populärste von Dolby entwickelte Verfahren zur Wiedergabe eines dreidimensionalen Klangs. Dolby digital arbeitet mit dem 5.1 System, wobei 5 Fullrange-Boxen (Front Links & rechts, Center, Surround Links & rechts) sowie ein Subwoofer optimalen Klanggenuss gewährleisten sollen. Dolby digital benutzt die AC-3 Technik zur Datenkompression, die mit einer festen Datenkomprimierung von 348 kBit/s arbeitet. Außerdem wird das Tonsignal in enge Frequenzbänder aufgeteilt, wobei ständig überprüft wird, welche Töne von lauteren Tönen überdeckt werden, um diese herauszufiltern. Dolby digital ist derzeit Standard in Europa und kommt nahezu auf jeder DVD zum Einsatz.


DTS
Das Digital Theater System (DTS) ist ist ein von der Firma DTS-Tech entwickeltes Verfahren zur Wiedergabe eines dreidimensionalen Klangs, das seine Geburtsstunde zusammen mit dem Film "Jurassic Park" feierte. DTS war zunächst nur für Kino-Zwecke gedacht und steht in direkter Konkurrenz zu Dolby Digital. Es hat den Vorteil, dass die Daten nur geringfügig komprimiert werden und somit ein optimaler Klanggenuss erreicht wird. Aufgrund der geringen Datenkomprimierung braucht DTS allerdings sehr viel mehr Speicherplatz, als beispielsweise Dolby Digital. Das führte dazu, dass sich Dolby Digital im Home Cinema-Bereich klar durchsetzen konnte und gerade in Europa weit verbreitet ist. Es gibt nur einige wenige DVD's, die mit der DTS-Technik versehen sind.
DVD Formate
Seit der Einführung der Audio-Compact-Disc (Audio oder auch Musik-CD) im Jahre 1982, hat sich die kleine, handliche und verschleißfreie CD vielfältig bewährt: ob als Speichermedium für Musik, interaktive PC-Anwendungen wie Spiele, Enzyklopädien, Datenbanken oder Fotos und Videosequenzen. Doch im Zeitalter der Verarbeitung und Speicherung immer größerer Datenmengen wurde es im wahrsten Sinne des Wortes eng auf dem kleinen, rund 650 Megabyte (MB) Speicherplatz umfassenden Silberling. Außerdem konnte die CD nicht die Anforderung erfüllen, einen kompletten Spielfilm in einer der VHS-Cassette überlegenen Bild- und Tonqualität auf einer Seite zu speichern. Deshalb entwickelte man die rund 25 mal mehr Speicherplatz umfassende Digitale Versatile (vielseitige) Disc (DVD). Sie bietet die Vorteile der erfolgreichen Audio-CD und die Möglichkeit, bis zu 8 Stunden Film - nahezu in Studioqualität - zu speichern (DVD-Video). Und das Besondere: Anders als bei der Audio-CD brachten die Hersteller gleich zum Start der digitalen Videoscheibe auch die DVD für den Einsatz im Computerbereich auf den Markt.

Die DVD-Familie
Die DVD-Video ist seit September 1996 erhältlich und ist ein reines Wiedergabemedium für über 8 Stunden Video in exzellenter Bild- und Tonqualität. Bis zu 8 verschiedene Sprachen und 127 Untertitel lassen sich zudem unterbringen

Die DVD-ROM ist seit September 1996 erhältlich, sie ist ein reines Wiedergabemedium für Computerdaten. Auf ihr lassen sich bis zu 17 Gbyte speichern.

Die DVD-R (DVD-ROM) ist seit Juli 1998 erhältlich, sie ist eine einmalig bespielbare DVD, auf der man Video, Musik und Computerdaten speichern kann.

Die DVD-Audio ist seit September 2000 erhältlich, sie ist ein reines Wiedergabemedium für Ton in High-End Qualität.

DVD-Typ
Der DVD-Typ beschreibt die Produktionsart der DVD:

1 Layer (DVD-5) 4,38 GB

2 Layer (DVD-9) 7,95 GB

Reverse-Spiral Dual Layer (DVD-9) 7,95 GB

Single- Layer (zweiseitig) (DVD-10) 8,75 GB wird als Flipper bezeichnet

Dual-Layer (zweiseitig) (DVD-18) 15,90 GB

Der layer bezeichnet die Schicht der DVD, auf der die Daten gespeichert werden. Eine Schicht kann ca. 4,38 GB speichern. Dies ermöglicht einen Film in guter Qualität mit 6 Kanälen von ca. 70-90 Minuten. Um eine längere Spielzeit zu ermöglichen oder weiteres Zusatzmaterial zur Verfügung zu stellen, werden zwei Schichten aufgetragen, die je nach Brennweite des Lasers, abgetastet werden. Somit wird eine Kapazität von ca. 7,95 GB erreicht. Bei vielen DVD Playern macht sich der Layerwechsel durch einen kurzen Aussetzer in Bild und Ton bemerkbar. Um diesen störenden Aussetzer zu vermeiden, erfand man den RSDL (Reverse-Spiral Dual Layer). Hier wird die DVD erst von Innen nach Außen gelesen, und dann von Außen nach Innen. So entsteht keine Unterbrechung. Leider wird diese Art des Layers nur sehr selten eingesetzt. Eine weitere Lösung wurde durch die Benutzung beider Seiten der DVD gefunden (DVD-10). Hier wird nur eine Schicht abgetastet, man muss die DVD nach der Hälfte der Spielzeit umdrehen.

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E

Edit(ing)
Elektronisches Bearbeiten und Schneiden von Videofilmen.

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Fullrange
Ein Tonkanal eines Raumklangverfahrens ist dann ein Fullrange-Kanal, wenn er den gesamten vom menschlichen Ohr wahrnehmenbaren Frequenzbereich übertragen kann. Im Gegensatz hierzu übertragt der Low Frequecy Effect-Kanal nur sehr tiefe Frequenzen. Raumklangsysteme werden häufig mit einem Kürzel wie 5.1 oder 6.1 beschrieben. Ein 5.1 Raumklangsystem verfügt über 5 Fullrange- und einen Low-Frequency-Kanal (Subwoofer).

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Gigabyte
Gigabyte ist die Maßeinheit für den Speicherplatz auf Datenspeichern wie z.B. Festplatten. Ein Gigabyte entspricht 1024 Megabyte = 1048576 Kilobyte = 1073741824 Byte.

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H

Hi8
Hi8 ist die verbesserte Version von Video 8, entspricht im wesentlichen S-VHS, allerdings sind die Casetten wesentlich kleiner.

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I
Interaktivität
Es ermöglicht dem User (Nutzer) in einen vorgegebenen Ablauf (Menü) einzugreifen. Die DVD-Video kann beliebig viele Menüs enthalten. Sie werden z.B. genutzt um bestimmte Schlüsselszenen eines Films oder Zusatzinformationen des Films (Making of, Interviews etc.) direkt anzusteuern.
Labeldruck / Labelfilm
Die Bedruckung der CD Oberfläche mit Motiven und Schriften. Der Labelfilm ist die Grundlage für die Druckmaschine.
M
MPEG (Motion Picture Expert Group)
Ein Gremium von Experten der Unterhaltungsindustrie, das für die Entwicklung des Standardformates für digitale Video- und Audioaufzeichnungen zuständig ist. Bei diesem Format werden Video- und Audioaufzeichnungen in einer leicht komprimierten Datei gespeichert.
MPEG-2
Dieses Tonformat wurde von der Motion Pictures Expert Group mit dem Ziel entwickelt, alleiniger Standard in der Heimkino-Tontechnik zu werden. MPEG-2 kann mit einer variablen Datenrate zwischen 32 und 912 k/Bits arbeiten. Das hat den Vorteil, das in Szenen, die viele Daten benötigen, wie zum Beispiel Explosionen die Datenrate hoch- und in anderen Szenen, die keinen hohen Anspruch an die Tondaten stellen, die Datenrate wieder runtergefahren werden kann. Im Mittel ergibt sich dann eine ähnliche Rate wie bei anderen Tonformaten wie zum Beispiel Dolby digital, die konstant mit 448 k/Bits arbeiten. Trotzdem scheiterte dieses Vorhaben. MPEG-2 konnte sich gegenüber Dolby digital nicht durchsetzten und wird auf der DVD nicht mehr eingesetzt.

Multi-Bild
Mit dieser Funktione lassen sich auf dem Bildschirm gleichzeitig mehrere Bilder anschauen. Dieses kann z.B. bei Vergleichen helfen, das beste Bild auszuwählen.

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Multi-Story
bezeichnet die Möglichkeit aufgrund der hohen Kapazität einer DVD verschiedene Versionen eines Filmes zu speichern. Man kann also interaktiv eingreifen und sich zum Beispiel - je nach Lust und Laune - für einen der vorgesehenen möglichen Verläufe des Filmes entscheiden.

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O
Offline-Schnitt
Nennt man, wenn der Film komplett auf dem PC oder Casablanca geschnitten wird, dadurch wird der Zuspieler (Recorder) in dieser Zeit nicht beansprucht.
Online-Schnitt
Schnitt mit Zuspieler(Player) und Recorder(Aufnahmegerät), auch Band-zu-Band-Schnitt genannt, oft wurde ein Schnittpult dazwischengeschaltet.
O-Ton
Orginal-Ton, ist der Ton der beim Filmen mit aufgezeichnet wird. Ist die Grundlage zur Nachvertonung.
P

PAL
Phase Alternation Line (PAL), ein Farbfernsehverfahren, das vor allem in Europa eingesetzt wird. Durch die niedrige Bildwechselfrequenz von 50Hz, hat PAL einen Nachteil im Bezug auf Flimmerfreiheit. Auch das Bildrauschen ist deutlicher als bei NTSC. Die Vorteile liegen in der hohen Zeilenauflösung von 625 Zeilen, wodurch selbst auf großen Fernsehern ein Sichtbarwerden der Zeilen vermieden wird, und das Bild gestochen scharf bleibt. Außerdem ist PAL frei von örtlichen Empfangsstörungen. Das 1993 erschienene PALplus ermöglicht zudem die Wiedergabe im 16:9 Breitbildformat.

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R
Rendern
Berechnung des Videofilms mit den eingefügten Effekten, Titeln und den Tönen. Als Ergebnis entsteht eine neue Videodatei, die den ganzen Film enthält.

RGB-Konverter
Ist ein elektronisches Gerät, das FBAS-Signale in rot,grün,blau-Signale umwandelt. Damit können Videos an Computerbild-schirmen betrachtet werden.

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S
Scartbuchse/stecker
21-polige Steckverbindung für den gleichseitigen Anschluß von TV, Hifi oder DVD-Geräten.
Subtitle
= Untertitel. Der Zuschauer hat bei der DVD die Möglichkeit aus bis zu 32 Untertitel-Sprachen - falls programmiert - zu wählen.
Subwoofer
Ein Subwoofer ist ein Lautsprecher, der nur tiefe Töne wiedergibt. Subwoofer werden als Ergänzung zu normalen surround-Lautsprechern eingesetzt, um die Tieftonwiedergabe zu verbessern. Die Übergangsfrequenz zwischen Subwoofer und anderem Lautsprecher liegt in der Regel zwischen 80 und 120 Hz. Da Töne unterhalb dieser Frequenzen nicht mehr räumlich ortbar sind, genügt es, einen Subwoofer in der Mitte des Raumes zu platzieren. Die Rauminformation wird durch die anderen Lautsprecher vermittelt.
S-Video
Beim S-Video-System werden Farbe(Chrominanz) und Helligkeit(Luminanz) des Bildes getrennt übertragen. Die Signale können sich dadurch gegenseitig nicht beeinflussen, deshalb wird eine bessere Konturenschärfe und Farbwiedergabe erzeugt. Damit die VHS-Qualität nicht verloren geht, müssen Fernsehgeräte, Videorecorder und Camcorder an S-Videobuchsen oder Scart-Buchsen verbunden werden.
THX EX Zertifikat
Qualitätssiegel von Lucasfilm für Lautsprecher und surround-Verstärker. Lucasfilm hat für alle wichtigen Details scharfe Anforderungen definiert, die ein perfektes Klangerlebnis garantieren. Das Zertifikat wird in zwei Stufen vergeben: THX-Select ist an die Größe und Abstände in den meisten Wohnräumen angepasst. THX-Ultra ist als Referenz für Film- und Tonstudios gedacht.
Tieftonkanal
Der Tieftonkanal, auch LFE-Kanal (Low Frequency Effect) genannt, steuert den Subwoofer an. Ist das System optimal konfiguriert, kommt der Tieftonkanal nur bei extrem basslastigen Tönen im Bereich zwischen 20 Hz und maximal 120 Hz zum Einsatz. Dadurch wird die Dynamik des Systems klar verbessert.
TV Bildformate
Spielfilme, die auf der DVD, basierend auf ihrer vollen Kinoleinwandbreite im 16:9 - Seitenverhältnis und mit Hilfe seitlicher Stauchung gespeichert werden (anamorphotische Abtastung), lassen sich auf einem 16:9 - Fernseher mit höchster Auflösung wiedergeben. Hierdurch können Sie außerdem sicher sein, daß keine Bildinformationen verloren gehen. Auch Besitzer von 4:3 - TVs mit 16:9-Umschaltung kommen (allerdings mit schwarzen Balken) in den Genuß. Wer wie viele Kinofans besonderen Wert auf dieses Bildformat legt, sollte bei der DVD-Titel-Verpackung auf die Bezeichnung "16:9" bzw. "Widescreen - geeignet für alle Bildschirmformate" achten. Wenn Sie einen herkömmlichen 4:3 - TV besitzen, können Sie zwischen dem ebenfalls alle Orginal-Bildinhalte wiedergebendem "Letter-Box" - Format mit schwarzen Streifen am oberen und unteren Bildrand oder dem "Pan & Scan -Modus wählen. Letzterer gibt den Film im Vollbild wieder, beschneidet aber das ursprüngliche Kinobild rechts und links.
Widescreen (16:9)

Letter-Box (normal)
Untertitel
= Subtitle. Der Zuschauer hat bei der DVD die Möglichkeit aus bis zu 32 Untertitel-Sprachen - falls programmiert - zu wählen.

Vinyl
Heutige Bezeichnung für traditionelle Schallplatten.
Heute findet man die Vinyl bei fast jedem Dj im Einsatz.

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Y
YUV
Videosignal im PAL-System, Y(Luminanz) und U-Signal(Farbdifferenz B-G) und V(Farbdifferenz R-G).
Verschiedene Video-Capture-Karten und Videonachbearbeitungskarten, die mit YUV(intern) arbeiten, da 30% weniger Daten als mit RGB anfallen. Es gibt digitale und analoge YUV-Videosignale.
Zuspieler
Auch Zuspielrecorder oder Player genannt. Ist ein Videorecorder oder Camcorder, von dem die Aufnahmen (Rohmaterial) abgespielt werden. Das Aufnahmegerät wird als "Recorder" bezeichnet.
1-Layer
Layer beschreibt die Ebene/Schicht einer DVD. Eine 1-Layer DVD trägt folgende Schichten: Trägerschicht, Reflexionsschicht und die Informationsschicht mit den eingeprägten Spuren. Diese Schichten werden mit einem Lack versiegelt, der als Schutzschicht dient. 1-Layer wird auch single-layer genannt.
2-Layer
Die hohe Speicherkapazität der DVD wird unter anderem durch das 2-Layer System erreicht. Die Daten einer DVD werden auf einer Schicht gespeichert. Diese Schicht wird Layer genannt . Werden zwei Schichten übereinander angeordnet, spricht man vom "Double Layer" Prinzip. Die obere dieser beiden Schichten ist halb-transparent. Durch eine exakte genau festgelegte, wechselnde Fokussierung kann ein Laserstrahl beide Informationsschichten auslesen.
5.1
5.1 ist eine der diversen Möglichkeiten eines surround-soundsystems. Das 5.1-System arbeitet mit 5 Fullrange-Kanälen (ein Center-, zwei Front-, zwei Surroundlautsprechern (jeweils Links & rechts) und einem Tieftonkanal (Subwoofer). Dieses System hat gewisse Mängel, was die klare räumliche Wiedergabe von Tönen in den hinteren Reihen eines Kinos betrifft, ist aber dennoch der derzeitige Standard, gerade im Heim-Kino-Bereich. Dieses System wird beispielsweise von Dolby digital und THX5.1 verwendet.

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A

Abblenden
Abdunkeln einer Szene, bis die Bilder schwarz sind.
Mechanisch: Durch Schließen der Blende.
Elektronisch: Absenken des Bildsignalpegels auf Null.

Abspielgerät
Auch Zuspieler oder Player genannt. Camcorder, Viderecorder oder Tonbandgerät, der die Szenen auf das Aufnahmegerät spielt.

AC-3
Die AC-3 Codierung ist eine Technik zur Datenkompression von Tonsignalen. Sie wurde von den Dolby Laboratories entwickelt und kommt fast ausschließlich bei Dolby Digital Surround zum Einsatz. Die AC-3 Codierung arbeitet mit einer konstanten Datenkomprimierung von 348 kBit/s und filtert Töne heraus, die von lauteren Tönen so sehr überdeckt werden, dass sie fürs menschliche Ohr ohnehin nicht mehr wahrnehmbar wären.

Akustische Rückkopplung
Tonfehler, macht sich durch Pfeifen bemerkbar. Der Lautsprecherton wird durch das aufzunehmende Mikrofon sofort wieder aufgenommem und ausgegeben. Abhilfe kann durch größerenen Abstand von Mikrofon oder Lautsprecher oder durch geringere Lautstärke, geschaffen werden.

Alpha-Kanal
Zusätzlich zu den Farbwerten (Kanälen) Rot, Grün, Blau wird bei vielen Bild- und Videobearbeitungsprogrammen der Alpha-Kanal mit angeboten.
Der Alpha-Kanal-Wert gibt die Durchsichtigkeit des Bildes an.
0 % bedeutet, Bild nicht sichtbar.
50 % ist eine exakte Mischung aus dem Bild und dem Hintergrund.
100 % deckt den Hintergrund voll ab.
Es kann das ganze Bild, aber auch Teile (Alpha-Maske) davon transparent gemacht werden.
Angle
= Blickwinkel. Die DVD-Video verfügt über bis zu 9 parallele Videospuren. Wenn das Ausgangsmaterial es erlaubt, kann der Zuschauer die Kameraperspektive mittels Fernbedienung (Multi-Angle-Funktion) selbst wählen.
Anschnitt
Objekte im Vordergrund eines Bildes, die nur teilweise im Bild zu sehen sind.
Antistatikschicht
Schutzschicht auf dem Videoband, um die antitatische Aufladung zu verhindern. Bänder verschmutzen nicht so leicht.
APS
Abkürzung fur Automatic Program Search = automatische Bandsuche. Bandstellen, auch Anfang und Ende können markiert werden, und dann bei Bedarf automatisch durch die Elektronik aufgefunden werden.
Assemble-Schnitt
Elektronische Schnittart, um Szenen lückenlos und bildgenau aneinderzusetzen. Der Camcorder spult bei Pause um ein paar Bilder zurück, um bei einer erneuten Aufnahme genau am letzten Bild lückenlos anzuschließen. Auch ein Schnittrecorder muß den Assembleschnitt beherrschen, um fehlerfrei Szenen aneinanderzufügen.
Audio-Längsspur
Tonspur auf einem VHS/S-VHS Videoband. Wird durch HiFi-FM-Ton-Schrägspur oder PCM-Tonaufzeichnung ersetzt, da bessere Tonqualität.
Aufnahmegerät
Auch "Recorder" genannt, wird der Viderecorder bezeichnet, auf den die ausgewählten Szenen aufgenommen werden. Übernommen wird das zu schneidende Videomaterial vom "Player" oder auch "Zuspieler" genannt.
Ausblenden
Video: Das Dunklerwerden eines Bildes bis zum Schwarzbild. Ist eine Schnittblendenart, um weiche Übergänge zwischen den Szenen zu erhalten
Ton: Tonwiedergabe lanssam verklingen (Leiserwerden) lassen bis zur Stille.

Aussteuerung Video: Einstellung von Bildparametern, wie Farbsättigung, Kontrast, Gradation und Helligkeit.
Ton: Einstellung des Aufnahmenpegels, um leise Passagen anzuheben und das Übersteuern der lauten Passagen zu verhindern.
Jeder Camcorder besitzt eine automatische Aussteuerung, aber nicht alle besitzen auch eine manuelle Einstellmöglichkeit.

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B
Bildkompression

Würde man die analogen Bilder eines Filmes Bildpunkt für Bildpunkt digitalisieren, wäre auch das Fassungsvermögen der DVD nach wenigen Minuten erschöpft. Aus diesem Grund nutzt man das von der Moving Picture Experts Group (MPEG) entwickelte Verfahren der digitalen Datenkompression MPEG.

Dabei werden nur die Daten eines Bildes neu digitalisiert, die sich gegenüber dem vorherigen Bild verändert haben. Zum besseren Verständnis stelle man sich einen 35mm Filmstreifen oder ein "Daumenkino" vor. So zeigt der Filmstreifen z.B. eine Aneinanderreihung von mindestens 16 Bildern, die sich für das menschliche Auge kaum voneinander unterscheiden. Genau diese Aneinanderreihung von Einzelbildern mit minimalen Unterschieden täuscht bei raschem Ablauf des Filmstreifens dem menschlichen Auge eine kontinuierliche Bewegung vor. Für die Entwickler der DVD ist dies reinste Platzverschwendung und so speichern sie nur die Veränderungen von einem Bild zum nächsten - in Bits und Bytes. Das spart Speicherplatz. Wie viele Bits und Bytes pro Bild gespeichert werden müssen, hängt entscheidend von seinem Detailreichtum ab. So erfordert z.B. eine Filmszene, bei der sich zwei Personen im Restaurant unterhalten eine geringere Datenrate als eine Explosionsszene. Aus diesem Grund ist für die Bildqualität einer DVD neben einem hervorragenden Ausgangsmaterial für die Datenkompression die Erfahrung der Ingenieure von entscheidender Bedeutung. Denn obwohl der Prozeß theoretisch automatisch ablaufen kann, übernehmen sie (nach vorheriger sorgfältiger Analyse eines Titels) die Festlegung der an die unterschiedlichen Szenen des Films angepaßten Höhe der Datenkompressionsrate.

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DVD einseitig
8,5 Gigabytes
Audio 1050 Min.
Video 240 Min.
2 layer
Audio 17:30 Stunden
Video 4 Stunden
DVD zweiseitig
9,4 Gigabytes
Audio 1140 Min.
Video 270 Min.
1 layer
Audio 19 Stunden
Video 4:30 Stunden
Compact Disc
682 Megabyte
Audio 78 Min.
Video 70 Min
Audio 1 Stunde 18 Min
Video CD

Composite
Farbe und Helligkeit der Bildsignale werden in einer Bildleitung verarbeitet. Weit verbreitete Videosignalübertragung für TV-Empfang und Wiedergabe von Videobildern.

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D
Datenkompression
Per Datenkompression wird die Dateigröße verkleinert. Mit verschiedenen Kompressionsverfahren lässt sich die Dateigröße bei gleichem Informationsgehalt reduzieren. Bekannt sind hierbei besonders .Zip (jegliche Daten) und .Mp3 (Musik) Dateien.
Dolby Digital EXT
Dolby digital EXT ist das neueste von Dolby entwickelte Verfahren. Es basiert auf dem herkömmlichen Dolby digital, arbeitet jedoch mit dem 6.1 System, das heißt, Dolby digital EXT wurde um einen weiteren Fullrange-Kanal ergänzt, so dass nun 6 surround-Boxen (Front links & rechts, Center und surround Links, Center & rechts) und ein Subwoofer zur Verfügung stehen. Der Zweck ist, surround-Effekte im hinteren Bereich der Kinos voll zur Geltung zu bringen. Dolby digital EXT wird in Zukunft sicherlich weiter an Bedeutung gewinnen.
Dolby Digital
Dolby digital ist das derzeit populärste von Dolby entwickelte Verfahren zur Wiedergabe eines dreidimensionalen Klangs. Dolby digital arbeitet mit dem 5.1 System, wobei 5 Fullrange-Boxen (Front links & rechts, Center, Surround Links & rechts) sowie ein Subwoofer optimalen Klanggenuss gewährleisten sollen. Dolby digital benutzt die AC-3 Technik zur Datenkompression, die mit einer festen Datenkomprimierung von 348 kBit/s arbeitet. Außerdem wird das Tonsignal in enge Frequenzbänder aufgeteilt, wobei ständig überprüft wird, welche Töne von lauteren Tönen überdeckt werden, um diese herauszufiltern. Dolby digital ist derzeit Standard in Europa und kommt nahezu auf jeder DVD zum Einsatz.
DTS Extended Surround
Eine Erweiterung des digital Theatre Systems, dass statt 5.1 einen 6.1-Raumklang bietet. Es verfügt über sechs Fullrange-Kanäle (vorne: Links, Center, Rechts; hinten: surround links, surround Center und surround Rechts) und einen Tiefton- Effektkanal. In der Variante DTS-ES Matrix 6.1 wird der surround Center-Kanal nicht diskret übertragen, sondern als Matrix in die Signale surround Links und surround Rechts kodiert. In der Variante DTS-ES Discrete 6.1 wird auch der surround Center-Kanal einzeln übertragen.
DV
DV (Digital Video) speichert alle Bild- und Toninformationen digital.
DVD-Ländercode
Der Ländercode in der DVD-Technik wurde als Kopierschutz eingeführt. Die Welt wurde in 6 verschiedene Regionen unterteilt. Jeder Region wurde eine Zahl zugeordnet. Wird ein DVD-Player bzw. eine DVD für eine bestimmte Region produziert, so erhält der Player bzw. die DVD genau die Zahl der Region als Ländercode. Der Trick: DVD ´s funktionieren nur mit Playern, die den gleichen Ländercode tragen und umgekehrt. Neben dem Kopierschutz bietet der Ländercode der Filmindustrie die Möglichkeit genau zu steuern, WANn welcher Film wo erscheinen soll. DVD's die den Ländercode 0 tragen, lassen sich auf allen Playern abspielen, doch handelt es sich hierbei zumeist nur um Klassiker und Dokumentarfilme.

REGION-LEGENDE:
1 Kanada, USA, amerikanische Territorien
2 Europa, Japan, Südafrika, mittlerer Osten inkl. Ägypten
3 Südostasien, Ostasien inkl. Hongkong
4 Australien, Neuseeland, Pazifische Inseln, Mittelamerika, Südamerika, Karibik
5 ehemalige Sowjetunion, indischer Subkontinent, Afrika, Nordkorea, Mongolei
6 China

DVD Plus
Eine DVD Plus ist auf der einen Seite eine DVD (DVD 5 oder DVD9) und auf der anderen Seite eine CD.
Sie ist etwas dicker als eine normale CD oder DVD, kann aber in jedem CD oder DVD Player abgespielt werden.
DVD Single
Eine DVD Single ist eine DVD 5, auf der meist 2 Videos und ein paar Songs zu finden sind. Die Laufzeit einer DVD Single beträgt ca. 20 bis 30 Minuten.
DVD
DVD steht für "Digital Versatile (vielseitige) Disc" und wird als Video-, Audio- und Datenspeicher verwendet. Die DVD ist eine Weiterentwicklung der CD und ist äußerlich von ihr nicht zu unterscheiden. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Datendichte der DVD um ein Vielfaches höher ist als die einer CD. Dank einer neuen Fertigungstechnik, dem Einsatz von Lasern mit einer kürzeren Wellenlänge und der Möglichkeit, Daten in zwei verschiedenen Schichten (1 oder 2 Layer) pro Seite aufzutragen ist es so möglich, bis zu 17 Gbyte auf einer einzigen DVD zu speichern. Waren DVDs anfangs nur für Videozwecke vorgesehen, so wurden schnell die Möglichkeiten des neuen Mediums erkannt. DVD's sind heutzutage in allen möglichen Varianten und Speicherkapazitäten erhältlich. DVD-Player können auch CD-ROMs und Audio-CDs abspielen.
DVD-R
Die DVD-R (DVD-ROM) ist seit Juli 1998 erhältlich, sie ist eine einmalig bespielbare DVD, auf der man Video, Musik und Computerdaten speichern kann.
DVD-RW
Die DVD-RW (DVD-Rewritable) ist seit dem Jahre 2000 erhältlich, sie ähnelt der DVD-R, ist jedoch beliebig oft wiederbespielbar.
DVD-ROM
Die DVD-ROM ist seit Juli 1998 erhältlich, sie ist ein reines Wiedergabemedium für Computerdaten. Auf ihr lassen sich bis zu 17 Gbyte speichern.
DVD-Audio
Die DVD-Audio ist ein reines Wiedergabemedium für Ton in High-End Qualität.

DVD-Video
Die DVD-Video ist ein reines Wiedergabemedium für über 8 Stunden Video in exzellenter Bild- und Tonqualität. Bis zu 8 verschiedene Sprachen und 127 Untertitel lassen sich zudem unterbringen.

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F

Frequenzbereich
Im Home Cinema-Bereich unterscheidet man eigentlich nur zwischen zwei Frequenzbereichen, einmal dem Fullrange-Bereich, der alle Töne zwischen 20 Hz und 20 kHz abdeckt und dem Tieftonbereich, der die Wiedergabe der Töne zwischen 20 Hz und 120 Hz übernehmen soll, um eine bessere Dynamik innerhalb des Systems zu gewährleisten.

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Farbrauschen
Flimmern und grieseln in farbigen und dunklen Bildbereichen.
G
GEMA
Diese Institution hat Ihren Sitz in München und Berlin. Sie vertritt die Interessen von Musikern und Komponisten. Wenn die Musik öffentlich aufgeführt oder verkauft wird, kassiert die GEMA Geld. Auch im Preis von Leer-Musik-Cassetten und Leer-Musik-CDs sind GEMA-Gebühren enthalten.

Glasmastering
Das ist der vorbereitende Schritt um einen Stempel (Stamper) für die Spritzgußmaschinen herzustellen.Die Daten werden in Form von Erhöhungen und Vertiefungen auf eine Glasplatte gebracht, von der dann in einem galvanischen Prozess die Stempel gezogen werden. Der Weg von der CD R bis zum Stamper ist der technologisch anspruchsvolle Produktionsschritt.

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K
Kilohertz
Abkürzung: kHz. Ist die Maßeinheit für die Frequenz. 1000 Hz = 1 kHz.
L
Label
Firmen, die Künstler entdecken, fördern, managen und produzieren.

Longplay
Halbe Bandgeschwindigkeit, dadurch doppelte Aufnahmekapazität, aber mindere Qualität.

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Lux
Beleuchtungsstärke, Maß für die Helligkeit einer beleuchteten Fläche. Abkürzung: lx.
Wird auch für die Lichtempfindlichkeitsmessung von Camcordern verwendet.

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Menü
Hier werden die verschiedenen Funktionen einer DVD dargestellt. Es kann auch als Benutzeroberfläche bezeichnet werden. Das Menü einer DVD wird durch Betätigen der Menü-Taste auf der DVD-Fernbedienung angewählt. Wie beim Computer (über die Maus) kann der Anwender über einen Joypin oder die Pfeiltastensteuerung der Fernbedienung die von ihm gewünschten Funktionen anwählen.
Im Menü sind in der Regel
verschiedene Sprachen, Untertitel, Filmkapitel, Darstellerbiographien, Filmvorschauen, Making Of Sequenzen auswählbar.
Hier können auch die gewünschten Audio-Kodierungen angewählt werden.
MPEG-1
Ein von der "Motion Pictures Expert Group" entwickelter internationaler Stadart zur Komprimierung von Video- und Audiodaten. Dieses Verfahren ermittelt, was sich von einem Videobild zum nächsten geändert hat, um dann nur die Änderung zu speicher. Daraus ergibt sich eine hohe Kompressionsrate von bis zu 100:1. Die Qualität von MPEG-1 ist annähernd mit einer mäßigen VHS-Qualität vergleichbar.
Multi-Angle
Multi Angle bezeichnet die Möglichkeit aufgrund der hohen Kapazität einer DVD mehrere Programme parallel laufen zu lassen. Man kann zum Beispiel zwischen unterschiedlichen Kameraperspektiven wählen und beliebig hin- und herschalten. Dadurch wird jeder sein eigener Fernsehregisseur.
Multimedia
Dieser Überbegriff steht für die Verbindung unterschiedlicher Medien, also ein auf digitaler Grundlage basierendes Zusammenspiel von Bild, Ton, Text und Grafik.
N
NTSC
NTSC steht für "National Television Standard Comitee" und war das erste Farbfernseh-verfahren. Es wird vor allem in den USA angewandt. Dank der hohen Bildwechselfrequenz von 60Hz, hat NTSC gewisse Vorteile im Bezug auf Flimmerfreiheit. Auch das Bildrauschen ist gering. Die Nachteile liegen in der geringen Zeilenauflösung von 525 Zeilen, wodurch Probleme bei großen Fernsehern entstehen. Das Bild wird unscharf, einzelne Zeilen können sichtbar werden. Auch andere Bildfehler sind meist größer als bei PAL, vor allem der Kontrast ist schlechter.
 

Outtakes
Outtakes sind Szenen von Filmproduktionen, die nicht für den eigentlichen Film verwerdet werden. Sie werden immer häufiger als Bonusmaterial bei DVDs angeboten, oder im Abspann von Kinofilmen oder VHS Videokasetten gezeigt.

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PALplus
PAL-verträgliches System, mit dem die Bilder des Breitwandformates 16:9 in der entsprechenden Qualität gesendet werden.

Pip
Picture in Picture, zu deutsch Bild-in-Bild-Technik, kann gleichzeitig mehrere Fernsehprogramme als verkleinertes Bild im Hauptbild wiedergeben. Bei manchen Videorecordern und Schnittgeräten kann das zweite Bild zur Kontrolle beim Schneiden hilfreich sein.
Premastering
Das Nachbearbeiten der Masterinformation.
Identifikation von digitalen Fehlern oder auch das Aufbringen der Informationen, die dem CD-Spieler z.B. die Anzahl der Stücke und die Länge der Pausen zeigt.

RGB
RGB ist eine Technik zur Übertragung von Videosignalen, wobei die Farben Rot, Grün und Blau sowie ein Signal zur Synchronisation getrennt übertragen werden. RGB ist im Moment das qualitativ beste Videosignal. Die Übertragung ist jedoch sehr aufwendig und wird daher nur selten von der herkömmlichen analogen Videotechnik verwendet. Bei der digitalen Übertragung wird RGB hingegen bevorzugt eingesetzt.

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Speicherkapazität
Damit die Speicherkapazität der DVD von 17 Gbytes (ca. 25 mal mehr als die CD) erreicht werden konnte, mußten sich die Entwickler einiges einfallen lassen. So wurde zunächst die Wellenlänge des Laserstrahls, der für das Auslesen der Dateninformation verantwortlich ist, verkürzt. Hierdurch konnte man die digitalen Dateninformationen (Pits) kleiner und in einem geringeren Abstand voneinander speichern und eine siebenmal höhere Speicherkapazität (4,7 Gbytes) erreichen. Doch damit nicht genug. Man entwickelte eine Technik, die es ermöglicht, zwei Informationsebenen auf einer Seite der DVD zu speichern. So wurde die Kapazität nochmals verdoppelt (17 Gbytes).
Super-VHS
Super-VHS (S-VHS) ist die verbesserte Variante von VHS. Die gesteigerte Detailauflösung und weniger Verluste beim Kopieren der Videofilme wird durch Y-C Verbindungen (vierpolige Hosidenbuchse) oder durch Scartbuchsen und Scartkabel erreicht.

Synchro-Edit
Zuspieler und Rekorder werden beim Videoschnitt per Steuerkabel verbunden, damit ein synchroner Überspielstart möglich ist.

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T
Tape
Englische Bezeichnung für (Magnet-)Band.
THX 5.1
THX 5.1 wurde von Lucasfilm Ltd. entwickelt und baut auf dem Dolby digital-Standard auf. Der dreidimensionale Klang arbeitet genauso wie Dolby digital mit dem 5.1 System, hat also 5 Fullrangekanäle: "Front rechts und Links, Center und surround rechts und Links" und einen Subwoofer-Kanal. THX ist zu einem echten Markenzeichen von Lucasfilm geworden und wird zunehmend im Home Cinema-Bereich eingesetzt.
THX Surround EX
Von Lucasfilm vertriebene Variante des Raumklangverfahrens Dolby digital surround EX. Es verfügt über sechs Fullrange-Kanäle (vorne: Links, Center, Rechts; hinten: surround Links, surround Center und surround Rechts) sowie einen Tiefton-Effektkanal.
Timecode
Bezeichnung für die digitalen Informationen, die in Form von Stunde, Minute, Sekunde und Nummer jedes Bild eindeutig kennzeichnen.
Tonformate
Die DVD-Video kann bis zu acht digitale Audio-Spuren (z.B. Sprachen) parallel zum Bild enthalten. Dies gibt natürlich noch keinen Aufschluß über die mögliche Tonqualität der DVD. Auch hier braucht sich die DVD im Vergleich zu anderen Datenträgern nicht zu verstecken. So erfolgt z.B. die Abtastung der Audio-Signale einer CD mit einer Auflösung von 16 Bit bei einer Abtastfrequenz von 44,1 kHz. Nutzt man z.B. als Tonformat für die DVD den unkomprimierten, linearen PCM-Ton, so reicht die Abtastfrequenz bis zu 96 kHz bei einer Auflösung von 24 Bit. Eine Tonqualität, die fast die der ursprünglichen Studio-Aufnahme erreicht.
Kinofans werden sich besonders an dem digitalen Surround-Sound in den eigenen 4-Wänden erfreuen. Bei diesem digitalen Verfahren werden die Raumklanginformationen nicht mehr wie im Falle des analogen Surround-Systems "Dolby Surround" im Stereoton versteckt, sondern als zusätzliche Daten getrennt gespeichert. Dieser sogenannte Mehrkanalton kann im AC-3- bzw. Dolby Digital- , MPEG-2- oder anderen -Formaten auf der DVD gespeichert sein. Beiden genannten Formaten ist gemeinsam, daß sie 5 separate Tonspuren transportieren plus einen sogenannten Tiefbass- oder Subwoofer-Kanal, der mit Frequenzen bis zu 120 Hz die Wände zum beben bringen kann. Daher hat sich für diese Systeme die Bezeichnung 5.1 durchgesetzt.
Totale
Kameraeinstellung, die das gesamte Szenenbild aufnimmt.

Tonkopf
Durch den Tonkopf werden elektrische Signale in elektromagnetische Signale umgewandelt, die dann auf ein Magnetband aufgezeichnet und abgespielt werden können.

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U
Überblendung
Weicher Übergang von einer Szene zur anderen. (Bild- oder Tonüberblendung).
V
VHS
VHS (Video Home System) wurde von JVC entwickelt und setzte sich gegenüber den Konkurenzsystemen Betamax oder Video 2000 durch und ist der am weitesten verbreiteste Standard bei den Videorecordern.
VPS
Viele Fernsehsender strahlen ein Signal aus, um einen Videorecorder, der die VPS-Signale verarbeiten kann, genau bei Beginn und Schluss einer Sendung ein- bzw. auszuschalten.
Z
Zeitraffer
Zeitlich ververkürzte Wiedergabe von Szenen.
Zoom
Ist ein Vorgang, durch den das Aufnahmeobjekt näher an den Betrachter herangeholt oder weiter von ihm entfernt wird.
Zweikanalton
Der Ton des Stereokanals wird bei bestimmten Fernsehsendungen geteilt und man kann einen von zwei Kanälen wählen. In Kanal 1 wird in z. B. deutscher Sprache übertragen, auf Kanal 2 in der orginalen Fassung.
Zwischenschnitt
In eine Szene oder zwei Szenen eingefügte Handlung.
Beispiel: In einem aufgenommenen Bühnenstück werden die Zuschauer kurz gezeigt.
NEWS:
Das Beste Aus Der ZDF-Hitparade Folge 3
The Ramones - Raw
SONNY & CHER - THE ULTIMATE COLLECTION
Dion Live
Bebo & Cigala Black and White - LIVE